Pablo Picasso

Pablo Picasso (1881-1973) ist der einflussreichste und bekannteste Künstler unserer Zeit. Aber warum? Er hat hunderte, wenn nicht tausende Werke geschaffen, aber das hat Bob Ross, der Fernsehmaler auch. Picasso war bereits als Kind ein herausragender Maler, aber auch das können andere von sich behaupten. Picasso hat zwei Dinge definitiv richtig gemacht: Er hat den Kubismus erfunden und sich selbst vergöttert. Vereinfacht ausgedrückt: Er hatte zur richtigen Zeit eine wunderbare Idee und er war eitel genug nie etwas anderes zu tun. Zwei Dinge, die für einen Künstler, der in die Kunstgeschichte eingehen soll unumgänglich sind. Die Idee, das Handwerk, der Fleiß all das muss vorhanden sein, sonst wird das nichts mit der lebenslangen Karriere, aber was den Künstler ausmacht, ist das starke Ich, das nicht nachlässt. Viele Menschen sind begabt, noch viele mehr sind fähig malen zu lernen und dennoch muss ein Künstler bereit sein als Genie zu leben. Picasso ließ keinen Zweifel aufkommen, dass das was er tat großartig war. Picasso stellte klar: Wenn du etwas willst, tu es. Ganz einfach. Ein Künstler stellt seine Tätigkeit nicht in Frage.

Bilder besprochen im Buch Judith verlässt den Rahmen

Weiterführende Information zu Picasso

Auszug aus Judith verlässt den Rahmen:

Jeder kennt Picasso

Cornelius Danke Gott für meine Bekanntschaft! Nun gut: „Wenn du ficken willst, ficke!“
Judith So etwas in der Art habe ich befürchtet.
Cornelius Picasso schrieb diesen Satz 1902 unter eine seiner Zeich- nungen und jeder kennt Picasso. Er ist der einflussreichste und bekann- teste Künstler unserer Zeit. Aber warum? Er hat hunderte, wenn nicht tausende Werke geschaffen, aber das hat Bob Ross, unser Fernsehma- ler, auch. Picasso war bereits als Kind ein herausragender Maler, aber auch das können andere von sich behaupten. Ich sage, Picasso hat zwei Dinge richtig gemacht: Er hat den Kubismus erfunden und sich selbst vergöttert. Vereinfacht ausgedrückt: Er hatte zur richtigen Zeit eine wunderbare Idee und er war eitel genug, nie etwas anderes zu tun. Zwei Dinge, die für einen Künstler, der in die Kunstgeschichte eingehen soll, unumgänglich sind. Die Idee, das Handwerk, der Fleiß, all das muss vorhanden sein, sonst wird das nichts mit der lebenslangen Karriere; aber was den Künstler ausmacht, ist das starke Ich, das nicht nachlässt. Viele Menschen sind begabt, noch viele mehr sind fähig, malen zu ler- nen und dennoch muss ein Künstler bereit sein, als Genie zu leben. Pi- casso ließ keinen Zweifel aufkommen, dass das, was er tat, großartig war. Picasso stellte klar: Wenn du etwas willst, tu es. Ganz einfach. Ein Künstler stellt seine Tätigkeit nicht infrage.
Judith Ist das nicht immer so, wenn man mehr will als der Durch- schnitt? Ich habe zwar noch keinen Nobelpreis, aber ich nehme an, der lässt sich nur mit sturer Zielfixierung gewinnen.

Cornelius Da hast du sicher recht. Die Kunst unterscheidet sich auch nicht von anderen Lebensbereichen oder Wissenschaften. Sie ist nur etwas bunter, vielleicht?