Tamara de Lempicka

Tamara de Lempicka. Eine Frau, geboren 1898 in Warschau als Tamara Gorska lebt sie ein Leben im internationalen Jet Set. In ganz Europa zuhause, verstirbt sie schlussendlich 1980 in Mexico. Sie selbst und ihre Kunst leben vom Glamour und dem Schick ihrer Zeit. Die Zwanziger Jahre und die Avantgarde sind ihr Markenzeichen. Interessant ist bei Lempicka, dass sie malte wie sie lebte. Ihr von sich selbst geschaffenes Bild gleicht ihren Bildern.

Lempicka war in ihrer Kunst beeinflusst von der Renaissance. Eine Zeit die als Aufbruch in eine neue Epoche verstanden wird. Das Leben hat soviel Schönes zu bieten. Auch Lempicka lebt in ihrer Kunst ein geschöntes Bild der Wirklichkeit, das den Betrachter in einen Sog zieht, der Zeit der 30er Jahre spürbar macht. Und dennoch ist eine gewisse Traurigkeit in ihrem Werk. Auch Lempicka litt an Depressionen.

 

 

Bilder besprochen im Buch Judith verlässt den Rahmen

Weitere Information zu Tamara de Lempicka

Auszug aus Judith verlässt den Rahmen

Lempicka ist kein Objekt.

Judith Keine bescheidene Frau.

Cornelius Nein, sie hat sich für die Entschlossenheit interessiert, für die Eleganz und Repräsentation. Wer von ihr begehrt wurde, musste gut über sich selbst Bescheid wissen und durfte neben ihr nicht untergehen. Kritikern ist ihr Werk zu „schön“, zu „oberflächlich“ und wird daher oft nicht in seiner Gesamtheit beachtet. Aber bei weiblichen Künstlerinnen gibt es immer dieselben Vorwürfe und immer männliche Kritiker.

Judith Tamara de Lempicka malt und lebt wie ein Mann, dennoch ist sie keiner und deshalb wird ihr Werk als oberflächlich abgetan? Cornelius Kritiker waren und sind ein feiges Pack. Sie stimmen nur allzu gerne ein in den schon existierenden Kanon und wiederholen die Wiederholung der Wiederholung. Das ist öde, anstrengend und mutlos, aber die Welt wird noch etwas brauchen, um ihre Sicht zu verändern. Judith Was sind das für Blumen hier auf diesem Bild und auf dem anderen auch?